Das Schulkonzept der Freien Waldorfschule bietet vielfältige Möglichkeiten, soziale Kompetenzen zu entwickeln:
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Die heterogene Zusammensetzung der Klassen erfordert ständig gegenseitige Rücksichtnahme und Toleranz. Da die Schüler zwölf Jahre in der Klassengemeinschaft zusammenbleiben, wird dies erleichtert: Man hat viele gemeinsame Erlebnisse, kennt sich gut und weiß, wie der andere früher war oder in einem anderen Bereich ist. Das relativiert vieles.
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Die Waldorfmethodik baut auf das Lernen im gegenseitigen Miteinander auf. Die schneller begreifenden Schüler lernen am meisten, wenn sie langsamer begreifenden etwas erklären. Und diese lernen besser, wenn sie nicht ausschließlich auf die Erklärungen des Lehrers angewiesen sind. Vielleicht können sie sich ja beim Schnitzen eine Kochlöffels oder dem Löten von Schaltungen revanchieren ... . Da die breite Palette der Unterrichtsfächer Anforderungen an die unterschiedlichsten Fähigkeiten stellt, die alle gleich geachtet sind, werden die speziellen Stärken und Schwächen leichter akzeptiert. Jeder bringt eben seine Fähigkeiten ein, um den Mitschülern zu helfen.
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Die Autonomie der Freien Waldorfschule macht deutlich: Ohne die Eigeninitiative geht nichts. Schüler und Eltern reinigen die Unterrichtsräume und pflegen das Schulgelände. Kleinere Reparaturen und Renovierungsarbeiten werden selbst durchgeführt. Die Schüler erleben, dass die Schule nur durch das besondere Engagement ihrer Eltern und Lehrer so schön sein kann: Dieses Vorbild motiviert zur Mithilfe!
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Neben dem üblichen Schüleraustausch übernimmt fast jede Waldorfschule Patenschaften für waldorfpädagogische Einrichtungen im Ausland. Die Schüler sammeln Geld und Unterrichtsmaterial oder übernehmen Dienstleistungen, um mit der Vergütung den Menschen in der Dritten Welt zu helfen. Viele Waldorfschulen führen jährlich einen besonderen Aktionstag zu diesem Zweck durch, den wow-day.
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