Ergänzend zu der schriftlichen Charakterisierung im Textzeugnis erhalten die Waldorfschüler in Unter- und Mittelstufe einen sogenannten Zeugnisspruch.
Der Klassenlehrer wählt für jeden Schüler einen eigenen Spruch (oder dichtet ihn selbst). In diesem werden die persönlichen Entwicklungsschritte, die befördert werden sollen, in einer bildhaften Weise angesprochen. Neben dem Inhalt können auch Lautgestaltung und Textform persönlich bezogen sein.
Alle Schüler rezitieren ihren individuellen Zeugnisspruch im darauf folgenden Schuljahr wöchentlich einmal vor der Klasse (meist jeweils am Wochentag ihrer Geburt) bzw. sie erüben ihn mit ihrem Klassenlehrer.
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