Durch ihre besondere Methodik, die stabilen Lerngruppen und die individuelle Be-treuung gelingt es häufig, in der Freien Waldorfschule auch Schülerinnen und Schüler erfolgreich zu unterrichten, für die Eltern, Ärzte und Schulamt in anderen Schulen keine Perspektive mehr sahen. Meist werden diese Kinder und Jugendliche in die Regelklasse aufgenommen, ohne dass ein besonderer Förderbedarf offiziell festgestellt wird. Ohne zusätzliche, heilpädagogische Hilfen und ergänzende Thera-pieangebote ist jedoch die Aufnahme solcher Kinder nur in Einzelfällen möglich.
Manche Waldorfschulen haben daher besondere Kleinklassenzüge eingerichtet. In den letzten Jahren haben sich zudem einige Waldorfschulen entschlossen, in ihrem Schulkonzept gezielt auf Schüler mit besonderem Förderbedarf einzugehen. Dort geht man über Einzelintegration hinaus und bildet grundsätzlich gemischte Klas-sen: Schüler mit und ohne besonderen Förderbedarf werden gemeinsam unter-richtet. Unterrichtsorganisation und Personalausstattung entsprechen dem Integrationskonzept.
Integrative Waldorfschulen
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